Nayla  -  Französische Bulldogge  - French Bulldog

 

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 Augen auf beim Welpenkauf

Falls Sie jemanden kennen, der sich einen Welpen kaufen möchte,

sollte er folgende Situationen beachten:


Die Übergabe soll an einem merkwürdigen Ort, wie z.B.
einem Parkplatz, stattfinden:
Der Züchter hat offenbar etwas zu verbergen, sonst würde er Sie zu sich nach Hause einladen. Es ist wichtig, dass Sie die genaue Herkunft der Welpen und auch ihre Geburtsstätte kennen und diese auch besichtigen können. Wenn der Züchter sich mit Ihnen auf einem Parkplatz, einem Markt oder in einem Park treffen will, können Sie davon ausgehen, dass er entweder gar nicht der eigentliche Züchter der Welpen ist und nur als Zwischenhändler agiert, oder dass die Geburtsstätte der Welpen in einem solch schrecklichen Zustand ist, dass sie Ihnen verheimlicht werden soll. Brechen Sie sofort das Gespräch ab, indem Sie z.B. sagen, dass Sie sich den Kauf noch einmal überlegen möchten!


Sie bekommen die Elterntiere, vor allem aber das Muttertier, nicht zu Gesicht:
Sie können davon ausgehen, dass der Züchter etwas zu verbergen hat. Die Jungen müssen beim Besuch zusammen mit der Mutter und den Geschwistern anzutreffen sein. Wird das Muttertier (begründet mit verschiedenen Ausreden) nicht gezeigt, ist der Grund dafür entweder, dass die Hündin in schlechtem Zustand ist und als “Gebärmaschine” körperlich so geschwächt ist, dass sie dem Käufer ein abschreckendes Bild bieten würde; oder aber Sie sehen keine Mutter, weil die Welpen vorzeitig der Mutter entnommen und aus dem Ausland importiert sind. Manche Hundehändler bieten sogar an, die Welpen direkt zum Interessenten zu bringen.


Der Züchter bietet eine sehr große Anzahl von Tieren, vielleicht sogar Tiere einiger verschiedener Rassen zum Kauf an:
Aufgrund des großen Zeitaufwands einer verantwortungsvollen und individuellen Betreuung der Mutter und Welpen ist es nicht möglich, dass ein Züchter mehr als drei Würfe pro Jahr aufzieht. Ist die Auswahl an Welpen groß, ist daher Vorsicht geboten. Bei “Massenproduktionen” treten durch kranke Elterntiere und Inzucht gesundheitliche Probleme auf; psychischeGgravierende Störungen für den Nachwuchs sind die Folge.


Die Muttertiere und Welpen sind nicht in den Familienverband integriert:
Sind die Tiere in Räumen außerhalb des Hauses separiert, vielleicht sogar in einem Zwinger im Freien, kann man nicht von einer positiven Sozialisierung der Welpen sprechen. In der wichtigen Entwicklungsphase müssen die jungen Tiere unbedingt Kontakt zum Menschen haben, da sie dieser für das weitere Leben prägt. Die Welpen müssen in dieser Zeit zur normalen Entwicklung ihres Verhaltens vielerlei Erfahrungen mit ihrer Umwelt machen. Welpen, die reizarm und isoliert aufgezogen werden, können nicht die notwendige soziale Festigkeit für die Zukunft erlangen und mitunter lebenslang in Bezug auf menschlichen Kontakt und andere Umwelteinflüsse unsicher sein.


Die Welpen sind bei der Abgabe erst acht Wochen alt oder jünger:
Tiere müssen bei der Abgabe ein Alter von mindestens acht Wochen – besser zehn Wochen – erreicht haben. Erst dann sind sie in ihrer Entwicklung soweit, dass sie von ihren Wurfgeschwistern und von der Mutter getrennt werden können.


Der Züchter zeigt kein besonderes Interesse am weiteren Wohlergehen des Welpen:
Ein verantwortungsvoller Züchter will sich sicher sein, dass es dem Welpen an seinem neuen Platz gut geht. Er wird dem zukünftigen Hundehalter vorschlagen, den Welpen bei seiner Mutter und den Geschwistern vorab schon einige Male zu besuchen, damit sich das Tier an den Geruch des neuen Menschen gewöhnen kann. Er wird ihn über die Bedürfnisse des Tieres informieren und sich durch intensive Gespräche versichern, dass der zukünftige Hundehalter diese erfüllen kann. Er wird mit dem neuen Besitzer in Kontakt bleiben und will über die weitere Entwicklung informiert sein. Ein Züchter, der dem Erstbesten, der an seiner Tür klopft, eines seiner Tiere in die Hand drückt, hat kein großes Interesse an seinen Tieren.



Übrigens: Der Kunde, also der zukünftige Tierhalter, bestimmt das Angebot. Erbarmen mit dem Tier darf nicht Kaufgrund sein; damit macht man sich mit verantwortlich für die weitere Zucht. Nur durch einen klaren Boykott solch unseriöser Zuchtstätten kann die schlimme Geschäftemacherei zum Leid der Tiere auf Dauer unterbunden werden.

 

Was Sie tun können

 

Kaufen Sie auf gar keinen Fall einen Welpen aus Mitleid! So machen Sie sich für die weitere Zucht der Tiere mitverantwortlich!

Wenn Sie sich sicher sind, dass Sie einen Hund haben möchten, gehen Sie ins Tierheim! Dort warten viele Hunde, auch Rassehunde, sehnlichst auf Sie und Ihre Zuneigung!

 

Lesen Sie hier, wie Sie unseriöse Züchter erkennen.

 

(Lesen Sie hier, was Sie vor Anschaffung eines Hundes beachten müssen)
Sprechen Sie mit Freunden und Verwandten über das schmutzige Geschäft mit den Welpen und warnen Sie diese vor einem solchen Kauf!

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