Nayla  -  Französische Bulldogge  - French Bulldog

 

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Zum Nachdenken... 

 

 

Diese traurige Geschichte stammt aus einer Belgischen Zeitung,  mit der Bitte sie zu verbreiten. Wenn mit dieser Geschichte auch nur ein einziger Hund vor so einem Schicksal bewahrt wird, ist schon viel gewonnen.

Ein Mensch der mehr nachgedacht hat…

 

Ich hatte dich Lieb !
Am Morgen bist du sehr früh aufgestanden und hast die Koffer gepackt. Du nahmst meine Leine, was war ich glücklich! Noch ein kleiner Spaziergang vor dem Urlaub - Hurra! Wir fuhren mit dem Wagen und du hast am Strassenrand gehalten. Die Tür ging auf und du hast einen Stock geworfen. Ich lief und lief, bis ich den Stock gefunden und zwischen meinen Zähnen hatte, um ihn dir zu bringen. Als ich zurückkam, warst du nicht mehr da! In Panik bin ich in alle Richtungen gelaufen, um dich zu finden, aber ich wurde immer schwacher. Ich hatte Angst und großen Hunger. Ein fremder Mann kam, legte mir ein Halsband um und nahm mich mit. Bald befand ich mich in einem Käfig und wartete dort auf deine Rückkehr. Aber du bist nicht gekommen. Dann wurde mein Käfig geöffnet, nein, du warst es nicht - es war der Mann, der mich gefunden hatte. Er brachte mich in einen Raum - es roch nach Tod! Meine Stunde war gekommen. Geliebtes Herrchen, ich will, das du weißt, das ich mich trotz allen Leidens, das du mir angetan hast, immer noch an dein Bild erinnere. Und falls ich noch einmal auf die Erde zurückkommen könnte - ich würde auf dich zulaufen, denn
ICH HATTE DICH LIEB !!!!

 

Hier ein paar weitere nachdenkliche und traurige Geschichten. Wenn auch diese nur einen einzigen Hund von einem solcher Schicksäle bewahrt bleibt, ist auch hier viel gewonnen und einen Menschen mehr dazu gebracht, nachzudenken, bevor er handelt...

 

Eine Eine traurige Geschichte aus der für den Menschen schönsten Zeit des Jahres-

der Urlaubszeit


Der kleine Hund liebte seinen Herrn über alles.
Dieser riesengroße Mensch war sein Abgott.
Er gab ihm Futter und Wasser und er schien ihn auch zu lieben; ganz sicher, denn er streichelte ihn zärtlich und redete mit ihm. Er gab ihm einen Platz in seiner Wohnung,
den er gegen jeden anderen noch so großen Hund bis
zum letzten verteidigen würde! Das ging so ein ganzes Jahr lang.
Dann wurden die Liebkosungen des Menschen spärlicher.
Er schien immer unruhiger zu werden. Aber da er niemals vergaß,
seinem kleinen Freund das Futter hinzustellen, machte der sich keine Sorgen. Ab und zu wurde er auch noch gestreichelt. Menschen waren und dachten eben anders als Hunde!
So sprang er ihm immer wieder voller Freude entgegen,
ja er schrie förmlich vor Freude, wenn er hörte, daß der Riesengroße nach Hause kam, der ihm leicht auf den Rücken klopfte und beruhigend, wenn auch etwas abwesend sagte:
»Ja, ja! Ist ja gut!«

Dann kam die Urlaubszeit.
Die erste im Leben des kleinen Hundes, der vor Aufregung leise
jaulend neben seinen Herrn in das Auto gesetzt wurde, das er schon kannte.
Er versuchte, sich möglichst nahe an den geliebten Menschen heranzudrängen,
aber der schob ihn so unsanft zurück, daß der kleine Hund bestürzt zu ihm aufsah.
Er ahnte nicht, daß sein Herr daran dachte, daß er wahrscheinlich
überall nur Unannehmlichkeiten mit dem Tier haben
und nie ganz frei sein würde. Er konnte ihn sicher nicht
allein in dem fremden Hotelzimmer lassen, und er konnte und
wollte ihn auch nicht dauernd mit sich herumschleppen.
Der kleine Hund, der verunsichert vorsichtig mit der Pfote nach ihm tappte,
erschien ihm auch längst nicht mehr so nett,
wie damals als er ihn in einem Schaufenster sah und kurz entschlossen kaufte, weil er sich gerade sehr einsam fühlte.
Aber im Urlaub wollte er Bekanntschaften machen.
Er wollte, nun ja, was halt alle im Urlaub wollen.
 

Der kleine Hund war plötzlich eine Last für ihn, und er begann zu überlegen, wie er ihn loswerden könnte. Als eine gut übersichtliche Strecke kam und er ganz sicher war, daß vor und hinter ihm niemand fuhr, faßte er den kleinen Freund plötzlich
im Genick, der ihn zutraulich ansah und versuchte,
rasch noch seine Hand zärtlich zu lecken, warf ihn kurzerhand
aus dem Wagen und fuhr davon, ohne sich noch einmal umzusehen.
Der kleine Hund überschlug sich,
aber er hatte keine Verletzung davongetragen.
Er stand da, sah dem Wagen nach, der hinter einer dünnen Staubwolke
immer kleiner wurde, und verstand die Welt nicht mehr. Sicher würde der Wagen gleich wiederkommen. Sicher war das nur ein Versehen.
Vielleicht ein etwas grober Scherz wie damals, als er ihn in ein tiefes
Wasser geworfen hatte, um zu sehen, ob er schwimmen könne.
Sicher würde er wieder besonders gestreichelt werden.
Er würde warten, wie er schon so oft gewartet hatte.
Er setzte sich an den Rasenrand der Straße.
Er war nicht mehr der Jüngste, was ihm sein Herr nicht angesehen hatte.
Seine Augen waren bereits etwas getrübt, aber er wußte,
daß der Wagen, auf den er wartete, grün war.
Manilagrün, wie die Menschen das nannten.
Jedes Mal, wenn ein grüner Fleck in der Ferne auftauchte,
richtete sich der kleine Hund auf,
spitzte die Ohren und wedelte unsicher mit dem Schwanz.
Er lief ganz nah an die Fahrbahn. Sicher würde dieser Wagen,
den er nur etwas verschwommen sehen konnte,
halten und er würde schnell hinein springen und alles würde wieder so sein wie früher.
Aber der Wagen fuhr vorbei. Und der nächste grüne Wagen auch.
Der kleine Hund war verzweifelt. Er winselte leise.
Was sollte aus ihm werden? Er hatte doch niemanden auf dieser schrecklich großen,
fremden Welt außer diesem Menschen,
der in dem grünen Wagen davongefahren war.
Es kamen noch zehn grüne Wagen, es kamen zwanzig verschwommen grüne Wagen. Der kleine Hund wurde immer verzweifelter.
Er lief so nahe wie möglich an die Fahrbahn heran und dann plötzlich wußte er es:
Das war sicher immer derselbe Wagen.
Er fuhr nur immer wieder an ihm vorbei. Wenn der nächste grüne Wagen kam,
würde er einfach hinein springen und dann würde alles wieder gut sein.
Er spannte seine müden Muskeln,
duckte sich, als der nächste verschwommen grüne Wagen heran brauste, und sprang.

Den Aufprall spürte er nur ganz kurz.
Dann wurde er auf die Fahrbahn geschleudert und der nächste
Wagen machte einen zottigen, blutigen Fleck aus ihm.
Einen Fleck, der doppelt so groß war wie der kleine Hund.
Der tote Hund sah jetzt viel größer aus,
so wie Tote für uns immer größer werden, wenn man nichts mehr an ihnen gutmachen kann.


(Autor unbekannt)

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Wir sind allein im Zimmer, deine Mutter ist im Obergeschoss des Hauses..
Ich mag dich, habe dich von Anfang an sehr gern gehabt.
Ich nehme es dir nicht übel, dass du oft grob zu mir bist, du bist ja noch klein..

Plötzlich findest du diesen Bürotacker, beginnst damit zu spielen.. Du bist ja noch so klein, so neugierig, willst alles ausprobieren. Du tackerst Papier zusammen, jauchzt vor Freude.
Ganz selten beschäftigt sich jemand mit dir, armes Kind, das musst du meist selbst machen, sie wollen nur ihre Ruhe haben ...

Dann kommst du auf mich zu, mit dem Tacker in der Hand.
Deine kleine Kinderhand greift nach meinem Schlappohr, und ... AU!
Das hat weh getan!
Ich jaule auf, doch du verstehst es nicht. Bist ja noch so klein, für dich ist es nur ein Spiel.
Du greifst wieder nach meinem Ohr, ich will fliehen, doch wir sind in dem kleinen Zimmer eingesperrt.

Du tust es wieder, wieder jaule ich laut auf, unter dem Schmerz.
Du verstehst es nicht, denkst es wäre ein Spaß, ein lustiges Spiel.
Ich bin dir nicht böse, du bist ja noch so klein.
Du tust es wieder und wieder und wieder, ich kann dir nicht entkommen.

Mein lautes Jaulen schallt durchs ganze Haus, doch niemand kümmert sich darum.
Wo ist deine Mutter?
Warum läßt sie uns wieder so lange allein?
Warum hört sie mein Jaulen, meine verzweifelten Hilfeschreie nicht?
Du rennst hinter mir her, drängst mich in die Ecke, tust es wieder.
Wieder jaule ich gequält auf, dieses Mal noch lauter als zuvor.

„Halt endlich die Schnauze du Scheißköter!", hallt die Stimme deiner Mutter durchs Treppenhaus. Sie nennt mich immer so, sie mag mich nicht besonders.
Eigentlich hat sie mich nur gekauft, damit du etwas zum Spielen hast, und sie in Ruhe lässt.
Sie will immer nur ihre Ruhe haben.
Sie mag sich nicht um dich kümmern, und sie mag sich erst recht nicht um mich kümmern.

Mein Ohr schmerzt, doch du lässt nicht von mir ab.
Was soll ich nur tun? Ich will dir nicht wehtun, weiß du meinst es micht böse.
Du verstehst es nicht, weil dir niemand beigebracht hat, dass man Tiere nicht zum Spaß quälen darf.
Niemand hat dir je beigebracht, dass auch ich Schmerzen empfinde.
Sie wollen nur ihre Ruhe haben ...

Wieder spüre ich diesen stechenden Schmerz, er macht mich rasend.
Wieder versuche ich zu entkommen, doch es glingt mir nicht.
Ich will dir nicht wehtun, ich liebe dich doch!
Du tust es wieder und immer wieder, der Schmerz wird unerträglich.
Doch du hörst nicht auf, jagst mir eine Klammer nach der Anderen ins Ohr.
Du kannst nichts dafür, du weißt nicht was du tust. Du bist ja noch so klein, verstehst es nicht.

Schließlich kann ich nicht mehr, halte die Schmerzen nicht länger aus.
Ich schnappe nach dir, mein Fangzahn streift dich an der Wange.
Wir halten beide erschrocken inne, sehen uns einen Moment in die Augen.
Ich wollte dich nicht verletzen, wollte nur dass es aufhört ...
Du greifst dir mit deiner kleinen Hand an die Wange, und als du das Blut an ihr siehst, beginnst du zu schreien.

Plötzlich geht alles ganz schnell.
Deine Mutter kommt, reißt dich an sich.
Dein Vater kommt, tritt brutal auf mich ein und schleift mich ins Auto.
Er bringt mich zum Tierarzt. „Sofort einschläfern, die Töhle hat mein Kind gebissen!", brüllt er aufgebracht.
Der Tierazt kennt mich, er wundert sich, kann kaum glauben, dass ich das wirklich getan haben soll.
Tränen schiessen ihm in die Augen, als er die annähernd 100 Heftlammern in meinem Ohr sieht.
Er streichelt mir sanft über den Kopf, dann greift er zur Spritze.


Er muss es tun, ist dazu verpflichtet ...

Morgen werde ich die Sonne nicht mehr aufgehen sehen.
Aber ich werde berühmt sein.
Auf den Titelblättern aller großen Zeitungen wird mein Foto stehen.
Darüber wird in großen Buchstaben geschrieben sein:
„HUND ZERFLEISCHT KIND!"
In den Artikeln wird es heißen:
„Schon wieder fiel ein vermeintlich braver Familienhund grundlos ein Kind an und verletzte es schwer im Gesicht..."
Vielleicht wird die Geschichte sogar im Fernsehen diskutiert.
Viele Menschen werden dann entsetzt aufschreien, hitzig diskutieren, einige werden fordern, dass alle Hunde für immer eingesperrt werden sollten.

Aber niemand wird sagen was genau geschah, denn das interessiert nur ganz wenige.
Deine Eltern haben es den Medien so erzählt, und die waren sehr froh darüber.
Die Menschen lieben Geschichten über wilde Bestien, das bringt gute Auflagen und gute Einschaltquoten.
Gute Auflagen & Einschaltquoten bringen viel Geld, und das lieben die Menschen noch viel mehr.

Ich habe die Menschen geliebt. Ich habe dich geliebt ...

(Autor unbekannt)

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Ich bin verspielt, ich bin noch klein
und meine Seele ist noch rein.
Ich hab gewartet auf einen Freund,
auf jemanden der mich mag.
Dann kamst du,- ach, wie hab ich mich gefreut!
Ich wusste nicht wie es sich fühlt- wenn Menschenhand nach einem greift!
Doch dann es tat so weh.
Ich wusste nicht warum.

Von jetzt an deine Hände-für mich nur Schläge bedeuten.
Ich bin fertig, voller Schmerzen.
Nein, mein Schreien und Wimmern hat nniemanden gestört.
Jetzt ist die Zeit sich mal zu wehren,
nach deinen Händen mal zu beißen.

Doch es wird schlimmer und geht weiter,
Schlag für Schlag und Tag für Tag.
Ich habe Durst und Hunger.
Ja, du mein Herrchen gibst mir was.
Es schmeckt nicht gut,
doch was soll ich machen?
Es ist halt Blut!!!!!!!!
Ich wachs heran und wachs heran,
Schläge sind Routine! doch dann........

Ein Kalb man mir zu Füßen legt,
mich dazu zwingt und mit der Stange schlägt!
Ach, das will das Herrchen nun von mir!
Zerfetzen soll ich das Tier!

Ich hoff oh Herrchen, das ist gut!?
Doch du, du hast nur noch mehr Wut!
Zerrst mich herbei
und noch so einen wie mich.
Ein Feund?
Nein den kenn ich nicht.
Oh ja mein Herrchen, den zerfetze ich auch für dich!
Ich dachte gutes wäre nun vollbracht.
Das töten hast du mir beigebracht!!!
Meine Seele ist auf ewig nun zerstört
und es gibt keinen der mein wimmern hat gehört.
Was heute ich - bist morgen du!

Schreit es hinaus in die ganze Welt!
Nur ein gutes Herrchen, auch ein gutes Tier erhält!!!!!
Einen Kampfhund gibt es nicht,
der ist von Menschenhand gemacht!
Drum gebt auf eure Hunde acht!
Denkt mal darüber nach!

 

(Autor unbekannt)

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Brief eines Hundewelpen
An Herrchen und Frauchen !


Heute bin ich gestorben.

Ihr habt genug von mir gehabt. Ihr habt mich in ein Tierheim gebracht. Es war überfüllt. Wahrscheinlich bin ich unter einem unglücklichen Stern geboren. Jetzt liege ich in einem schwarzen Plastiksack. Mein Halsband, das zu klein war und auch schmutzig, hat die Frau, die mich über die Brücke zum Regenbogen geschickt hat, abgenommen. Das und die kaum benutzte Leine, die Ihr hier gelassen habt, wird ein anderer Welpe bekommen.

Hätte es sein können, dass ich immer noch bei Euch zu Hause wäre, wenn ich den Schuh nicht zerkaut hätte ? Ich wußte nur, dass es Leder ist, es lag vor mir auf dem Boden. Ich wollte nur spielen. Ihr habt vergessen, Hundespielzeug zu kaufen.

Meine Nase in das, was ich gemacht hatte, zu tunken, machte mir nur ein schlechtes Gewissen, daß ich mich überhaupt lösen mußte. Es gibt Bücher und Ausbilder, die euch erklärt hätten, wie ihr mir beibringt, zur Tür zu gehen. Wäre ich immer noch zu Hause, wenn ich kein Flöhe in euer Heim gebracht hätte?
Ohne Anti-Floh-Behandlung konnte ich sie nicht loswerden, auch wenn ihr mich für Tage im Hof gelassen habt.

Wäre ich noch zu Hause, wenn ich nicht gebellt hätte? Ich habe nur gesagt:
"Ich habe Angst, ich bin einsam, ich bin hier, ich bin hier! Ich möchte euer bester Freund sein" Wäre ich immer noch zu Hause, wenn ihr euch die Zeit genommen hättet, euch um mich zu kümmern und wenn Ihr mich gelehrt hättet, mich richtig zu benehmen? Wäre ich noch zu Hause, wenn ich euch glücklich gemacht hätte? Aber wenn Ihr mich schlagt, wie kann ich Euch da erfreuen ?

Nach der ersten Woche habt Ihr keine Zeit mehr für mich gefunden,
aber ich habe all die Zeit damit verbracht, auf eure Liebe zu warten.

Heute bin ich gestorben.
 

(Autor unbekannt) 

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Der Brief eines Kampfhundes

Ich kann leider nichts sagen,  bin nur ein Hund und werd` gequält seid Tagen.
Wenn ich nur schreiben könnt,  schrieb ich ein Gedicht  und hätte dabei Tränen im Gesicht.
Man sagt ich wäre ein Kampfhund, dass ich gefährlich bin,
öffnet eure Augen, - schaut genauer hin!
Bin ich nicht nur ein Werkzeug, von Menschen scharf gemacht,
von diesen Skrupellosen, die nicht nachgedacht?
Jetzt bin ich scharf und beisse auch, doch so einen Hund wohl keiner braucht.
Man sagt,dass ich jetzt sterben muss, mit diesem Wahnsinn sei jetzt Schluss.
Bin doch nur ein Werkzeug Euer, gemacht von Euch zum Ungeheuer.
Doch wenn ich jetzt auch sterben muss, durch Todesspritze oder Schuss.
Geb ich Euch Menschen einen Rat: Ich bin ein Hund , ein Kamerad!
Lasst meinen Tod nicht sinnlos sein und lasst die Hunde Hunde sein.
Dieses schrieb ein Hund, der Kampfhund ist und weiss –

dass manch ein Mensch ein Kampfhund ist

ich muss sterben, und Diese die dürfen leben.

 

(Autor unbekannt)

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Testament eines Tieres

Wenn Menschen sterben, machen sie ein Testament,
um ihr Heim und alles, was sie haben
denen zu hinterlassen, die sie lieben.

Ich würde auch solch´ ein Testament machen,
wenn ich schreiben könnte.

Einem armen, sehnsuchtsvollen, einsamen Streuner
würde ich mein glückliches Zuhause hinterlassen,
meinen Napf, mein kuscheliges Bett,
mein weiches Kissen, mein Spielzeug
und den so geliebten Schoß,
die sanft streichelnde Hand,
die liebevolle Stimme,
den Platz, den ich in jemandes Herzen hatte,
die Liebe, die mir zu guter Letzt
zu einem friedlichen und schmerzfreien Ende helfen wird,
gehalten im liebendem Arm.

Wenn ich einmal sterbe, dann sag' bitte nicht:
"Nie wieder werde ich ein Tier haben,
der Verlust tut viel zu weh!"

Such Dir ein einsames, ungeliebtes Tier aus
und gib' ihm meinen Platz.
Das ist mein Erbe.

Die Liebe, die ich zurück lasse, ist alles,
was ich geben kann.

 

(Autor unbekannt)

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An Dich, mein Mensch!

Ich bin's, Dein Hund.
Ich bin´s, den ihr alle so süss gefunden habt!
Ich bin´s, der kleine Fellknäuel, den ihr damals,
klein und putzig, ins Herz geschlossen habt!
Ich bin´s der niemanden etwas zu Leide tun würde!

Ich bin's, Dein Hund.
Ich bin´s Dein Hund, der Dich für immer begleitet hätte,
und der Dir, Mensch, die Treue geschworen hat!
Ich bin´s doch, Dein bester Freund.

Ich bin's, Dein Hund.
Ich bin jetzt groß und kräftig, habe einen seltsame Nase,
schneeweißes Fell und kleine traurige Augen.

Ich bin´s, der beschimpft und gejagt wird!
Ich bin´s, der für die Fehler der Menschen verantwortlich gemacht wird!
Ich bin´s doch, dein Hund.

Ich wollte ja mit den anderen Hunden spielen,
aber DU, MENSCH, hast es mir verboten.
Ich wäre so gerne spazieren gegangen,
aber DU, MENSCH, hattest nie die Zeit dazu.
Ich mochte die Kinder so gern,
aber DU, MENSCH, hast ihnen verboten, mit mir zu spielen.

Ich wollte mir die Welt ansehen,
aber DU, MENSCH, dachtest, es sei nicht nötig.
Ich bin´s, Mensch, der jetzt im Tierheim sitzt und auf sein Schicksal wartet.

Ich bin´s, Mensch, der nicht mit anderen Hunden klarkommt.
Ich bin´s, Mensch, der Angst vor Kindern hat.
Ich bin´s, Mensch, der sich in fremden Umgebungen fürchtet.

MENSCH, was hast DU mir angetan?


( Verfasser: Mary Kofler )